Karriere bei ISOTEC
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Unsere Azubis im Homeoffice

Auch unsere Azubis sind zurzeit im Homeoffice und geben euch einen kleinen Einblick in den Alltag und ihre derzeitigen Aufgaben!

Hi Dustin, erzähl uns doch einmal was du gerade so machst!

Mein Name ist Dustin Meinersmann, bin in meinem zweiten Ausbildungsjahr und zurzeit befinde ich mich in der Marketing-Abteilung. Aufgrund der aktuellen Lage hat sich auch unser Unternehmen dafür entschieden auf Homeoffice umzusteigen, um unsere Mitarbeiter und deren Familien zu schützen und natürlich auch die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Gerade für uns Azubis ist diese Situation etwas völlig neues und wir werden schon sehr früh in unserer beruflichen Laufbahn an das Thema Homeoffice herangeführt. Meine Aufgaben haben passend zu dieser Zeit etwas mit Online-Marketing zu tun. Gerade jetzt, wenn viele Leute mehr zu Hause sind als sonst, ist Online-Marketing sehr wichtig. Die Nutzung des Internets steigt in dieser Zeit und wir als Unternehmen müssen hier weiterhin präsent sein. Ein Beispiel für eine meiner Aufgaben ist das Anlegen der E-Mails für die E-Mail-Automation in unserem Ratgeber, der auf unserer Homepage zu finden ist.

Hallo Henrik, wie sieht denn dein Alltag im Homeoffice aus?


Bei ISOTEC steht die stetige Weiterbildung aller Mitarbeiter im Vordergrund, doch in der momentanen Zeit lässt sich das nicht ganz so einfach gestalten. Besondere Zeiten benötigen besondere Maßnahmen. Da wir in Deutschland aktuell ein Kontaktverbot haben, ist es nicht möglich eine Präsenz-Schulung zu halten. Genau aus diesem Grund befassen wir uns bei ISOTEC intensiv mit dem Thema E-Learning, das heißt eine Software-Plattform zum Anbieten und Durchführen von Webinaren und Online-Schulungen zur Verfügung zu stellen. 

Mein Name ist Henrik Müller, bin ebenfalls im zweiten Lehrjahr, momentan in unserer Orga/IT-Abteilung und kümmere mich um das Thema E-Learning im EDV-Bereich. Bei dem Thema E-Learning ist es wichtig darauf zu achten, dass man den Teilnehmern jedes Inhaltsfeld so gut und detailliert wie möglich aufzeigt. Die größte Herausforderung ist es jedoch, dass die Aufmerksamkeit der Teilnehmer nicht schwindet und sie die ganze Zeit konzentriert am Thema bleiben. Aus dem Grund muss man sich die Frage stellen, wie man die beiden Bereiche am besten miteinander verknüpft. Wir sind zu dem Schluss gekommen, kurze Video-Einheiten zu jedem einzelnen Thema zu erstellen. Das bietet uns die Möglichkeit ein Thema detailliert zu erklären und gleichzeitig die Aufmerksamkeitsspanne des Teilnehmers hoch zu halten. 

Außerdem bereite ich aktuell die Videos für die Lern-Einheiten für unsere Soft-ware vor. Das bedeutet zum einen das Abdrehen der einzelnen Inhaltsfelder via Bildschirmaufnahme und zum anderen das Vorbereiten der Tonspur in Form von textlicher Ausarbeitung der einzelnen Abfolgen zur Bedienung der Software sowie anschließender Aufnahme der Stimme mittels Stimmrekorder. Wenn dann beide Teile – Bildschirm- und Tonaufnahme - fertig produziert sind, müssen diese noch zusammengeschnitten werden. Bild und Ton ergeben dann das fertige Lernmodul. Anschließend wird die Video-Lerneinheit in unserem E-Learning-System angelegt und ein kleiner Test hinzugefügt, um das neu Erlernte zu testen. Wie ihr seht, ist einiges zu tun.
 

Hey Kim, du wärst ja eigentlich gerade in der Berufsschule. Wie sieht das zurzeit bei dir aus?


Ich bin Kim Rettel, in meinem ersten Lehrjahr und befinde mich derzeit in meinem ersten Schulblock. Von der Schließung der Schulen sind auch die Berufsschulen betroffen, daher gab es unterschiedliche Regelungen an allen Schulen wie der Lehrstoff dennoch bearbeitet werden kann. Im Fall meiner Klasse wurden uns Lehrbuchaufgaben und Arbeitsblätter gesendet, welche wir selbstständig erledigen sollen. Sich selbst Lehrstoff von ungefähr einem Monat beizubringen ist nicht das Leichteste, daher haben wir im Betrieb abgesprochen, dass ich meine Fragen sammle und wir diese dann gemeinsam mit den anderen Azubis durchgehen. Zudem habe ich mir für das tägliche Lernen eine kleine Routine angelegt, die mir hilft, alles strukturierter zu halten. Ansonsten kann das schnell mal etwas unorganisierter werden, gerade aus dem Homeoffice heraus. 

Derzeit helfe ich noch von zuhause aus in unserer Expansion, bedeutet Bewerbungen einpflegen und beantworten. Um diese kümmere ich mich eine Stunde am Morgen, danach bearbeite ich meine Schulaufgaben für drei Stunden. Bevor ich anfange stelle ich immer eine Flasche Wasser, Gemüse wie Karotte oder Gurke zum Knabbern und ein Notizheft, wo ich meine Fragen notiere, bereit. Somit kann ich verhindern zwischendurch aufstehen zu müssen und meinen Gedankenprozess zu unterbrechen. 

Gegen 13:00 Uhr mache ich immer meine Mittagspause, esse und laufe eine kleine Runde mit dem Hund. Nach der Mittagspause wiederholt sich der Vormittag: Eine Stunde Bewerber bearbeiten und dann wieder lernen. Bevor ich Schluss mache checke ich aber noch einmal nach neuen Bewerbern, sollte etwas Neues reingekommen sein mache ich das noch fertig. 
Damit ist mein Arbeitstag auch Ende. Mir persönlich hilft ein geregelter Ablauf, gerade auch im Homeoffice. Für mich ist es auch wichtig nicht zu lange am Stück zu lernen, denn irgendwann ist es nicht mehr effektiv. Darum habe ich es in jeweils drei Stunden unterteilt. Natürlich kann die Zeitspanne von Mensch zu Mensch variieren, da muss jeder seinen Rhythmus finden.
Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in mein Homeoffice/Homeschool Alltag gefallen und vielleicht auch ein oder zwei Ideen gegeben wie ihr euren gestalten könntet.

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