Karriere bei ISOTEC
Blog

"Das ist nicht gut - da geht noch was!"

Mit Kritik umgehen ist gar nicht so einfach, dabei ist Feedback doch ein „Geschenk…“

Feedback ist ein Geschenk

Fehler machen ist menschlich, davon kann sich absolut niemand freisprechen. Aber in bestimmten Situationen müssen Fehler thematisiert werden. Negatives Feedback lässt sich leider nicht immer vermeiden, daher kommt es auf die richtige „Verpackung“ an.

Warum ist eine Rückmeldung so wichtig? Welches Ziel verfolgt ein Feedbackgespräch?

Feedback ist in der Tat ein wertvolles Geschenk, denn es spiegelt uns beispielsweise die Qualität unserer Arbeit wieder. Nur dadurch haben wir die Möglichkeit bei Bedarf unseren Kurs zu ändern. Eingesetzt als Instrument in der Personalführung und -entwicklung werden dabei verschiedene Ziele verfolgt. Angefangen bei der Feststellung und Beurteilung des Leistungsniveaus, der Analyse der vorhandenen Kompetenzen bis hin zur Lösung von personellen Konflikten und der Zielsetzung über die weitere Zusammenarbeit ist alles denkbar.  Feedback muss nicht nur negativ sein, es kann vielmehr auch dazu dienen, uns Wertschätzung entgegenzubringen. Wer Feedback gibt, kann dem anderen dadurch aufzeigen, wie sein Verhalten in der Außenwirkung rüberkommt. Das Geheimnis ist die Kunst Feedback so zu verpacken, dass mein Gegenüber motiviert und nicht frustriert ist.

 

Welche Regeln sollte ich beachten, wenn ich ein Feedback geben möchte? 

Zunächst ist es sicherlich sinnvoll ein solches Gespräch nicht zwischen Tür- und Angel zu führen und bestenfalls eignet sich dafür ein Vier-Augen-Gespräch, bei dem man sich ungestört unterhalten kann. Hier sollte es auch eine Regel geben, so dass der Feedbacknehmer die Möglichkeit hat, zu sagen, ob er das Gespräch zeitnah oder zu einem bestimmten Zeitpunkt führen will. So könnte auch er sich auf das Gespräch vorbereiten.  

Zu Beginn sollte man ganz klar kommunizieren, zu welchem Zweck dieses Gespräch dienen soll und die wechselseitigen Erwartungen klären. 

Kritik sollte immer sachlich fundiert sein und mit konkreten Beispielen belegt werden. Andere Personen anonym mit ins Spiel bringen ist ein absolutes No-Go, denn dadurch provoziert man einen direkten Widerspruch.  (z.B. „Die anderen sehen das auch so…“ könnte sofort auf eine Gegenreaktion stoßen wie z.B. “Wer behauptet das? Das kann ich so nicht stehen lassen!“)

Wenn ich Kritik ausübe, dann muss ganz klar zu erkennen sein, dass diese Kritik mein Standpunkt ist. Wichtig ist, dass ich dabei meine Gesprächsbereitschaft signalisiere und meinem Gegenüber die Möglichkeit biete seine Sicht der Dinge vorzustellen.

Damit ich meinem Gesprächspartner nicht das Gefühl vermittle, dass ich ihn mit meinem Feedback angreifen möchte, sollte ich auch darauf achten keine „Du-Botschaften“ in den Raum zu werfen, wie z.B. „Du hörst mir nicht zu!“. An stattdessen ist es viel eleganter zu sagen“ Ich sehe, dass du den Kopf zurzeit ziemlich voll hast und dass es deshalb wahrscheinlich nicht einfach ist, sich auch noch diesem Thema zu widmen, kann das sein? Kann ich dir helfen um dich etwas zu entlasten?“ Durch diese Art und Weise ermögliche ich den Rahmen für ein offenes Gespräch und komme dem eigentlichen „Kernthema“ näher. Feedback sollte ein Gesprächsinstrument sein und genau als solches müssen wir lernen es einzusetzen.

Regeln für ein feedbackgespräch

Also nochmal kurz und knackig die wichtigsten Facts:

Den richtigen Zeitpunkt abwarten, oder einen festen genau definierten Termin vereinbaren

Kritik dosiert einsetzten und nur ein paar wenige aber belegbare Punkte ansprechen

positive Formulierungen benutzen - Konstruktive Rückmeldung statt Angriff

Ich-Botschaften senden gekoppelt mit meinen Empfindungen

Verständnis zeigen

Situationen nicht bewerten, sondern beschreiben

Lösungen oder Ideen präsentieren

Keinen Druck ausüben und meinen Gesprächspartner nicht an den „Pranger stellen“

Auch wir bei ISOTEC beschäftigen uns tagtäglich mit dem Thema Feedback. Jeder Mitarbeiter ist dazu aufgerufen, Feedback zu geben und anzunehmen. Dadurch ist es uns gelungen, Prozesse schneller zu optimieren und die gesamte Stimmung im Team zu verbessern.

Seid ihr auch schon mit dem Thema vertraut? Oder habt ihr Fragen an uns? Meldet euch einfach über den Live Chat . Ihr findet Ihn auf unserer Homepage: Falls ihr Fragen oder Anmerkungen habt – wir freuen uns drauf!

 

Über die Autorin:

Jennifer Kokoschka Personalfachkauffrau

Jennifer Kokoschka

Personalfachkauffrau

Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau und langjähriger Tätigkeit im Research und Recruiting für eine Personal- und Unternehmensberatung habe ich eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Personalfachkauffrau abgeschlossen. Nun bin ich seit Anfang September 2017 ein neues Mitglied der ISOTEC-Familie. In meiner täglichen Arbeit unterstütze ich das Team der HR-Abteilung in Recruitingprozessen und Personalmarketing. Die tägliche Arbeit mit Menschen, das Erkennen von Potentialen und dort anzusetzen um Menschen zu fördern und Sie zu wertvollen und unverzichtbaren Mitarbeitern zu formen ist das schönste Feedback was man als Geschenk bekommen kann. Genau deshalb schätze und liebe ich die Arbeit im HR-Bereich.

Beliebte Artikel