Karriere bei ISOTEC
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Ina auf der Baustelle

Im Zuge der Ausbildung habe ich für zwei Wochen unseren Fachbetrieb Waltermann & Zwiener GmbH in Paderborn besucht, um den typischen Baustellenalltag bei ISOTEC kennenzulernen. 

Vom Büroalltag als Industriekauffrau ging es nun für mich auf die Baustelle als Holz- und Bautenschützerin - eine ziemlich große Herausforderung, welcher ich mich im Mai gestellt habe.

Mit dem Ziel, einen Einblick in das Hauptgeschäft einer unserer Fachbetriebe zu bekommen und die tägliche Arbeit eines gewerblichen Mitarbeiters bei ISOTEC live mitzuerleben, begab ich mich auf die Reise nach Paderborn zum Fachbetrieb Waltermann & Zwiener, einem unserer Traineebetriebe. Traineebetrieb bedeutet, dass dort ausgebildete Coaches neue Mitarbeiter/Innen anlernen und ihnen das gesamte ISOTEC Know-How rund um alle Gewerke, den Kundenumgang und auch die ISOTEC-Philosophie vermitteln.

Bereits am Sonntagabend machte ich mich also auf den Weg ins knapp 170 km entfernte Paderborn, denn ein Baustellenalltag beginnt bereits um 7:00 Uhr morgens – ich wollte ja schließlich fit und pünktlich erscheinen.

Nachdem ich meinen Coach Tobi kennenlernen durfte, gab er mir eine kleine Führung durch das Lager und stellte mich auch dem restlichen Team vor. Anschließend wurde der Bulli mit sämtlichen Materialien und Maschinen beladen, bevor es dann gegen 8 Uhr auf die 15 Minuten entfernte Baustelle ging. Auf der Fahrt dorthin konnte ich Tobi und seinen Azubi Daniel, die mein Team für die nächsten zwei Wochen sein würden, schon etwas besser kennen lernen. 

Auf der Baustelle angekommen, begrüßten wir erst einmal unsere Kunden, denen wir kurz einen Überblick über die Vorgehensweise der nächsten Tage gaben und uns gemeinsam mit ihnen die zu sanierenden Wände anschauten.

Dann ging es jedoch auch schon an die Arbeit, denn es mussten knapp 35 Meter Horizontalsperre in den kommenden zwei Wochen abgearbeitet werden. Bevor wir jedoch mit der eigentlichen Sanierung beginnen konnten, musste erst einmal alles abgeklebt und abgeschottet werden, denn schließlich ist das ISOTEC-Sauberkeitsversprechen nicht nur einfach so dahingesagt ;-)

Erst nachdem alle Laufwege abgeklebt waren, Staubwände gezogen und Möbelstücke abgedeckt wurden, konnten wir mit dem Bohren der Löcher für die Horizontalsperre beginnen.Eine kleine Besonderheit in diesem Objekt war allerdings das zweischalige Mauerwerk, bei welchem eine zusätzliche Hohlraumverfüllung vor dem Anlegen der Heizstrecke notwendig war.

Aber auch das war kein Problem und wir konnten bereits am zweiten Tag die erste von vielen Heizstrecken anlegen.

Die darauffolgenden Tage injizierten wir dann das ISOTEC-Paraffin in die getrocknete Wand hinein, legten weitere Heizstrecken im gesamten Haus an und verschlossen die Löcher anschließend wieder mit ISOTEC-Dichtputz. An den vom Kunden gewünschten Stellen wurde zusätzlich noch ein ISOTEC-Sanierputz aufgetragen. Alle nötigen Arbeitsschritte habe ich von den beiden Jungs erklärt bekommen und durfte auch alles selber ausprobieren. 

So arbeiteten wir uns Stück für Stück vor, um die Baustelle dann am Ende der zwei Wochen wieder so sauber zu hinterlassen wie wir sie vorgefunden hatten - denn auch das gehört zu unserem ISOTEC-Sauberkeitsstandard, welchen unsere Kunden sehr zu schätzen wissen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich sehr beeindruckt bin von der Arbeit, die unsere Techniker jeden Tag auf der Baustelle leisten.

Es ist ein wirklich sehr anspruchsvoller Job, der Geschick und körperliche Fitness erfordert. Für mich, als jemand, der jeden Tag im Büro sitzt, war es auf jeden Fall eine außergewöhnliche und interessante Erfahrung, welche ich nicht so schnell vergessen werde. Erst jetzt habe ich so richtig verstanden, was es bedeutet ein gewerblicher Mitarbeiter bei ISOTEC zu sein – Respekt!!!

Zu guter Letzt möchte ich mich beim Fachbetrieb Waltermann & Zwiener, sowie ganz besonders bei Tobi und Daniel bedanken! Die beiden haben mich super im Team aufgenommen und sich sehr viel Zeit genommen, um mir alle Arbeitsschritte zu zeigen und zu erklären, ohne dabei die Geduld zu verlieren!

Ich hatte super viel Spaß in den zwei Wochen bei euch und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben.

Über die Autorin:

Ina Rösler

Seit August 2017 mache ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau in der ISOTEC-Zentrale in Kürten. Hier bekommt man die Möglichkeit, alle wichtigen betriebswirtschaftlichen Abläufe von A-Z kennen zu lernen. Das wichtigste ist jedoch für mich, dass man hier eigenverantwortlich und auf Augenhöhe in einem familiären Team arbeitet und man unzählige Möglichkeiten zur Weiterbildung bekommt. Das ist wirklich super und macht mir viel Spaß!

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