Karriere bei ISOTEC
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Johannes als Trainee auf der Baustelle

Vom Büro auf die Baustelle. 2 Wochen unterwegs mit dem ISOTEC Fachbetrieb Gehrmeyer.

Zurzeit mache ich meine Ausbildung zum Industriekaufmann in der ISOTEC-Zentrale und befinde mich im 2. Lehrjahr. Ein fester Bestandteil des 2. Lehrjahres ist ein zweiwöchiger Besuch eines ISOTEC-Fachbetriebs, um das Arbeitsleben in den Fachbetrieben und insbesondere auf den Baustellen kennenzulernen.

Dieses Baustellenpraktikum findet in Form eines Traineeprogrammes statt. Verschiedene ISOTEC-Fachbetriebe haben ausgebildete Coaches, welche dazu ausgebildet wurden, neue Mitarbeiter oder Azubis wie mich, durch solch ein Traineeprogramm zu führen. Ziel ist es, neuen Mitarbeitern die ISOTEC-Gewerke zu zeigen, die ISOTEC-Sauberkeitsstandards näher zu bringen um einen möglichst reibungslosen Start für die neuen Mitarbeiter zu ermöglichen. Mein Coach war Bauleiter Marcel Prümer vom ISOTEC-Fachbetrieb Gehrmeyer aus Greven.

Start meines Traineeprogramms war ein Montagmorgen im Büro von Marcel. Nach einem kurzen Kennenlernen, sowie einer Einweisung ging es auch direkt los auf die erste Baustelle. Mit Mike fuhr ich zu einem Einfamilienhaus, wo Wasser in die Kellerwände drang. Bevor es mit den Arbeiten losging, wurden erst einmal alle Laufwege sauber mit Malervlies abgeklebt. Auch wurden alle Türen mit Staubschutztüren ausgestattet. Hierbei wird über den Türrahmen sowie den Boden ein Vlies geklebt, welches man mithilfe eines Reisverschlusses öffnen kann, um die Tür zu passieren. Ziel der Abklebearbeiten ist es, möglichst staubfrei zu arbeiten, um dem Kunden die „Weißbereiche“, also alle Bereiche, wo nicht gearbeitet wird, sauber zu halten.

Nach den Abklebearbeiten ging es dann richtig los. Wir holten unsere Werkzeuge und fingen mit den Stemmarbeiten an. Alter Putz wurde entfernt, Wanddurchbrüche gestemmt sowie Estrich entfernt. Da wir zu dritt unterwegs waren, war es schön zu sehen, wie schnell wir vorankamen und wie viel man schon geschafft hatte. Der erste Tag verging wie im Fluge.

Doch wie sieht denn nun ein gewöhnlicher Arbeitsalltag in einem ISOTEC-Fachbetrieb aus? 

Wir trafen uns immer morgens um halb 7 am Lager. Hier gab es eine kurze Teambesprechung, damit jeder wusste, für welche Baustelle er zuständig ist. Die Fahrzeuge wurden mit den benötigten Materialien beladen und schon ging es los. Vor Ort wurde das ganze Equipment ausgeladen. Je nach Baustelle wurde auch schonmal eine Spritzmaschine mitgenommen, welche dann aufgebaut werden musste. Schnell wurden die Aufgaben verteilt und jeder hatte seinen Job. Meine Aufgaben bestanden beispielsweise darin, die Stemmarbeiten durchzuführen oder die Mischmaschine mit Material zu füttern. Die Maschine stand dann draußen und wurde von mir mit Material befüllt. Ein Schlauch führte von der Maschine in den Keller, wo dann ein Kollege den Putz auf die Wand spritze. Im Anschluss wurde der Putz von uns mit Reibbrettern abgerieben, um eine schöne Oberfläche zu erzeugen. Gegen Ende des Arbeitstages wurden alle Werkzeuge gesäubert, alle leeren Materialeimer und Säcke entsorgt und es ging zurück zum Lager. 

Von hier aus machte ich mich dann auf den Weg ins Hotel und steuerte direkt zielstrebig das Abendessen an. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Traineeprogramm super interessant und lehrreich für mich in Bezug auf meine Ausbildung war. 

Vielen Dank nochmal an das Team vom ISOTEC-Fachbetrieb Gehrmeyer!!

 

Über den Autor:

Johannes Otten

Ich bin seit 2016 in der ISOTEC-Zentrale und zurzeit in der IT / Organisations - Abteilung. Weiterbildung spielt bei ISOTEC eine große Rolle. Dazu gehört auch das Traineeprogramm, was für mich eine super Sache war!

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