Karriere bei ISOTEC
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Mit Optimismus zum Ziel

Ich bin Jenny Kokoschka und nun seit einem halben Jahr bei ISOTEC in der Personalabteilung und habe schon einige Mitarbeiter und Partner der ISOTEC-Familie kennenlernen dürfen. Die Tagung in Kassel mit über 400 Mitarbeitern hat mich einfach überwältigt. 

Mir wurde schlagartig bewusst, was für eine Power hinter ISOTEC steht und wie viele Menschen gemeinsam ein Ziel verfolgen, nämlich mit Optimismus und einer gehörigen Portion Motivation zum Erfolg zu kommen.Zudem wurde mir bewusst, dass ich bei Weitem noch nicht alle Gesichter zu den ganzen Namen kenne und so nahm ich es mir zur Aufgabe mich unter die Menge zu mischen und neue Kontakte zu knüpfen und die Geschichten die dahinterstehen kennenzulernen.

So ist mir eine Geschichte ganz besonders ins Auge gefallen, denn sie sagt ganz viel darüber aus, was es bedeutet ein attraktiver Arbeitgeber  zu sein. Es geht um die Geschichte des Fachbetriebes von Sebastian Foerster aus Hilzingen, der sich die Zeit nahm mir in einem kleinen Interview einen Einblick in sein Betriebsleben zu geben.

Hallo Sebastian, ich freue mich sehr, dass wir uns heute einmal persönlich kennenlernen. Jetzt habe ich auch endlich mal ein Gesicht zu der Stimme am Telefon vor Augen. 

Sebastian: Hallo Jenny, ja freut mich auch sehr! So eine Erfa ist immer perfekt um sich ein Bild zu machen. Selbst ich kenne bei Weitem noch nicht alle Kollegen. Also du bist nicht alleine, wir sitzen sozusagen im selben Boot.

Ich habe am Rande mitbekommen, dass ihr ein sehr turbulentes vergangenes Jahr hinter euch gebracht habt und dass Ihr so einige Tiefen durchleben musstet, aber auch Höhen erleben durftet. Magst du vielleicht mit mir darüber sprechen, was da bei euch los war?

Sebastian: Natürlich, sehr gerne! Das ist immer noch ein sehr bewegendes Thema für mich. Wir hatten 2016 ein sehr ordentliches Jahr gehabt und der Plan für 2017 war, auf diesen Erfolg aufzubauen. Aber es kam alles ganz anders. Bereits am Anfang merkten wir, dass es irgendwie nicht funktionieren wollte. Man stellt sich dann natürlich immer die Frage, woran es in dem Moment liegt und versucht alle Prozesse unter die Lupe zu nehmen. Fakt ist, wir haben uns viel an kleinen unwesentlichen Dingen aufgehalten. Wir waren eine 7-Köpfige Mannschaft und ich war alleine für den Vertrieb unterwegs. Dadurch, dass ich mit unzähligen zusätzlichen Aufgaben unheimlich stark ausgelastet war, konnte ich nicht ausreichend meiner eigentlichen Aufgabe nachgehen, nämlich der fachgerechten Kundenberatung. Eine sehr unzufriedenstellende Situation, man ist irgendwie gereizt, kommt nicht wirklich voran, versucht händeringend alles aufzufangen und dabei noch seine Mitarbeiter zu motivieren.

Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ist ja eine sehr belastende Situation. Was hast du denn gemacht um dem entgegenzuwirken?

Sebastian: Mehrere Dinge, ich habe angefangen alle betriebswirtschaftlichen Prozesse zu hinterfragen, geschaut wo kann man optimieren und gegebenenfalls nachbessern.Es sind leider auch einige Mitarbeiter in der Zeit gegangen, weil die Ergebnisse zwar ok aber leider nicht sehr gut waren. Aufgeben war aber niemals eine Option, ich bin gelernter Architekt und habe oft Krisensituationen durchleben müssen als ich noch angestellt war. Mein Ziel war es etwas Eigenes zu schaffen und es sollte etwas Großartiges werden, etwas, worauf man stolz sein kann. Aufgeben liegt nicht in meiner Natur. So kam es dann, dass ich durch einige neue Mitarbeiter meine bislang 7-Köpfige Mannschaft auf 9 überwiegend neue Mitarbeiter erhöht habe. Man muss sich bewusst machen, dass der Erfolg eines Unternehmens wesentlich von der Motivation und Leistung der Mitarbeiter abhängt. Fühlt sich das Team wohl, ist es motiviert und steht dir engagiert zur Seite. Aber dieses Vertrauen muss man sich erstmal erarbeiten, denn es ist keine Selbstverständlichkeit.

An den Worten ist definitiv etwas dran, da sind wir einer Meinung. Aber wie genau bist du mit der Situation umgegangen. Es herrschte ja eine große Unsicherheit und trotzdem hast du es geschafft, dass deine Mannschaft zu einem hochmotivierten Team zusammengewachsen ist. Was ist das Geheimnis?

Sebastian: Das Geheimnis ist Wertschätzung. Ich habe meinen Mitarbeitern zugehört. Ich habe mit jedem einzelnen gesprochen, habe mir ihre Ängste und Sorgen angehört. 

Wir hatten sehr intensive und zum Teil bewegende Gespräche. Es gab z.B. Mitarbeiter, die arge Altlasten hatten. Manche hatten keinen PKW um pünktlich zur Arbeit zu kommen und wiederum ein anderer entdeckte in sich die Leidenschaft, aus der technischen Seite heraus, doch lieber in den Vertrieb wechseln zu wollen. Außerdem habe ich meinen besten Mann zum Bauleiter gemacht und habe dadurch nicht nur ihn für seine Leistungen Anerkennung ausgesprochen, sondern auch endlich mehr Zeit für meine eigenen Aufgaben gewonnen. Um es auf den Punkt zu bringen, ich habe dafür gesorgt, dass ich jedem einzelnen helfen konnte. Dadurch hatten meine Mitarbeiter den Kopf frei und konnten sich voll und ganz ihrer Arbeit widmen. Die folgende positive Stimmung war umgehend deutlich spürbar. 

Und der Erfolg hat uns Recht gegeben. Wir konnten 2017 sehr erfolgreich abschließen. Aus diesem Grund haben wir dann auch gleich unseren Erfolg bzw. uns noch mit einer großen Weihnachtsfeier gefeiert.

Wow, das ist echt beeindruckend… ich habe gesehen, ihr seid sogar als komplettes Team hier auf der ERFA, ich würde mich sehr freuen, auch den Rest deines Teams kennenzulernen! Ich finde eure Geschichte ist etwas, aus dem wir alle lernen können. Das nennt man wirklich Wertschätzung und ganz toll finde ich, dass ihr es geschafft habt durch euren Optimismus eure Ziele zu erreichen. Sebastian, ich danke dir für deine offenen Worte und wünsche euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Sebastian: Nicht dafür, ich rede sehr gerne darüber, denn das was wir geschafft haben macht mich einfach wirklich stolz!

Wie es sich für eine Erfa gehört haben wir es uns nicht nehmen lassen und das Team von Sebastian Foerster hat mit mir strahlend auf den Erfolg angestoßen. 

Ich kann abschließend nur noch einmal von Herzen sagen „Chapeau – macht weiter so!“.

 

Über die Autorin:

Jennifer Kokoschka

Personalfachkauffrau

 

Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau und langjähriger Tätigkeit im Research und Recruiting für eine Personal- und Unternehmensberatung habe ich eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Personalfachkauffrau abgeschlossen. Nun bin ich seit Anfang September 2017 ein neues Mitglied der ISOTEC-Familie. In meiner täglichen Arbeit unterstütze ich das Team der HR-Abteilung in Recruitingprozessen und Personalmarketing. Die tägliche Arbeit mit Menschen, das Erkennen von Potentialen und dort anzusetzen um Menschen zu fördern und Sie zu wertvollen und unverzichtbaren Mitarbeitern zu formen ist das schönste Feedback was man als Geschenk bekommen kann. Genau deshalb schätze und liebe ich die Arbeit im HR-Bereich.

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