Karriere bei ISOTEC
Blog

Rückfragen stellen im Vorstellungsgespräch

Welche Fragen gut sind und welche dich eventuell aus dem Rennen werfen!

 „Wir würden dich gerne näher im Vorstellungsgespräch kennenlernen“… Es ist kein Geheimnis, dass die Nervosität rasant ansteigt, sobald man eine Nachricht wie diese bekommt. Dabei ist es total natürlich aufgeregt und nervös zu sein, denn schließlich geht es um die eigene Zukunft und manchmal auch um die persönliche Weiterentwicklung und Veränderung, nach der man schon lange gestrebt hat. 

Um sich gut auf das bevorstehende Vorstellungsgespräch vorzubereiten, macht man sich im Voraus schon Gedanken darüber, was man denn wohl so für Fragen gestellt bekommt. Man versucht sich optimal auf das Gespräch vorzubereiten. Außerdem beschafft man sich Informationen über das Unternehmen und überlegt sich, was man denn wohl anziehen soll, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. 
Alles vollkommen richtig und wichtig! 

Aber ein wichtiger Aspekt wird oftmals vergessen! 

Neben der Vorbereitung auf die Fragen, die man eventuell gestellt bekommen könnte, vergisst man oft auch selbst ein paar Fragen an das Unternehmen vorzubereiten oder man weiß nicht so genau, welche Fragen denn einen guten Eindruck vermitteln und wie viele Fragen noch angemessen sind. 

Aber eins ist sicher: Der Punkt „Hast du noch Fragen an uns?“ wird ganz bestimmt gegen Ende des Vorstellungsgespräches kommen! Den Kopf zu schütteln und dann keine Frage zu stellen, ist da wirklich keine Option und vermittelt deinem Gegenüber, dass dein Interesse nicht besonders groß ist oder dass du dich nur wenig mit der ausgeschriebenen Stelle befasst hast. Außerdem ist es eine super Gelegenheit, das Unternehmen besser kennenzulernen und herauszufinden, ob es auch zu dir als Mensch passt. Deshalb nutze auf jeden Fall immer diese Gelegenheit und bereite dich darauf vor, ein paar Fragen zu stellen!

Aber Vorsicht! Nicht jede Frage ist auch angemessen und gut! 

Achte darauf, dass du keine Fragen stellst, welche auf der Homepage des Unternehmens oder in der Stellenanzeige schon beantwortet werden. Das vermittelt schnell einen unprofessionellen Eindruck und verschlechtert die Chancen auf den Job.

Die folgenden 5 Fragen solltest du AUF KEINEN FALL stellen: 

  1. Wie viele Mitarbeiter arbeiten in dem Unternehmen? 
  2. Werde ich einen netten Chef haben?
  3. Wann kann ich Urlaub nehmen?
  4. Wie schnell werde ich befördert und kriege eine Gehaltserhöhung?
  5. Was macht das Unternehmen eigentlich genau?

Oft ist es so, dass du aus dem Gespräch heraus Fragen entnehmen kannst und dir während des Gesprächs viele Anknüpfungspunkte gegeben werden, die zusätzlich auch zeigen, ob du gut zugehört hast und dem Gespräch aufmerksam gefolgt bist. 

Es gibt allerdings auch Fragen, die du immer stellen kannst. 

Natürlich musst du dabei darauf achten, dass du nicht gleich alle Fragen auf einmal stellst und das Gespräch nicht zu einem Verhör wird. Höre da auf dein Bauchgefühl und reduziere es auf die 2-4 für dich wichtigsten Fragen, je nachdem wie ausführlich die Antwort deines Gegenübers ist. 

Die folgenden 5 Fragen kannst du IMMER stellen:

  1. Wie würde ein typischer Arbeitstag in dieser Position aussehen?
  2. Wie werden Talente oder Stärken bei Ihnen gefördert?
  3. Wie sind die Charaktere in dem Team, in welchem ich arbeiten würde?
  4. Welche Erwartungen haben Sie an den neuen Mitarbeiter?
  5. Wie sieht der weitere Ablauf des Bewerbungsprozesses aus?
     

Mein Tipp an dich:

Versteife dich nicht nur auf bestimmte Fragen, sondern folge dem Gespräch aufmerksam und überleg dir auch ein paar eigene Fragen. Oft ergibt sich viel aus dem Gespräch heraus und du kannst dir im Verlauf auch gerne Notizen machen! Sei einfach du selbst und gehe locker an die Sache ran ;-)

Über die Autorin:

Ina Rösler

Nachdem ich mein Abitur absolviert und anschließend erfolgreich die zweieinhalbjährige Ausbildung zur Industriekauffrau in der ISOTEC-Zentrale im Januar 2020 beendet habe, unterstütze ich nun den HR-Bereich. In meiner täglichen Arbeit kümmere ich mich unter anderem um die Bewerberverwaltung, das Onlinemarketing, sowie um das Personalcontrolling. Es bereitet mir besonders viel Freude mit so vielen unterschiedlichen Menschen zu arbeiten und den HR-Bereich weiterzuentwickeln.

 

 

Beliebte Artikel