Karriere bei ISOTEC
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Vom Büroalltag am Schreibtisch, tatkräftig auf die Baustelle

Niklas aus der Personalabteilung besuchte die Baustelle eines ISOTEC-Fachbetriebs.

Mit dem Ziel einen Einblick in die Tätigkeiten eines ISOTEC-Technikers zu bekommen und somit den Berufsalltag besser kennenzulernen, startete ich Anfang April die Mission „Baustellenalltag“. Das Ganze fand in einem Traineebetrieb statt. Ein Traineebetrieb hat ausgebildete Coaches, welche dazu ausgebildet wurden, neue technische Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen anzulernen und durch solch ein Traineeprogramm zu führen und somit das ISOTEC-Knowhow zu vermitteln.

Da ich unseren Fachbetrieb Gebhardt + Gebhardt GmbH aus Hohenbrunn mit dem Coach Gerhard Geierstanger besuchen durfte, machte ich mich bereits am Sonntag, mit der 600 km weiten Fahrt von Kürten nach Hohenbrunn auf den Weg, um am Montag pünktlich auf der Matte stehen zu können. 

Am 01. April startete für mich dann die Mission „Baustellenalltag“. Als um 5:30 Uhr der Wecker erstmals klingelte, dachte ich zunächst es sei ein Aprilscherz. Schnell wurde mir klar, dass ich mich parat machen musste, denn der Baustellenalltag beginnt bereits um 6:30 Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung im Team Gebhardt durfte ich gleich ran und mit Gerhard gemeinsam den Transporter beladen. Gegen 7 Uhr machten wir uns im Anschluss auf den Weg zur Baustelle. Auf der Fahrt mit Gerhard habe ich nicht nur die Gelegenheit für ein erstes Gespräch genutzt, sondern wurde über den Ablauf der nächsten Tage informiert - dabei wurde mir nochmal bewusst, dass die Woche ein echt hartes Programm auf mich wartet. 

Wie sieht der typische Alltag auf der Baustelle unserer Techniker aus? 

Nachdem wir bei der Kundin angekommen waren, stand für uns den ganzen Montag die Baustelleneinrichtung (Laufwege abkleben/Räume abschotten) und die Untergrundvorbereitung an. Der Aufwand, der hinter dem ISOTEC-Sauberkeitsversprechen steckt, wird gerne unterschätzt. An meinem ersten Tag habe ich jetzt einen Eindruck bekommen, was schon alles bei der Baustelleneinrichtung dazugehört, bevor überhaupt der Stemmhammer oder die Fräse zum Einsatz kommen. Die Wand bei der Kundin war mit mehreren Lagen (Raufasertapete/Rigipsplatten/Holzvorrichtung/Raufasertapete) sehr schwer zu bearbeiten. Am Dienstag waren wir zunächst mit der Fräse beschäftigt, um die Wand final auf das Gewerk der „Klimaplatte“ vorzubereiten. Am Mittwoch und Donnerstag waren wir mit dem Schneiden und Kleben der Klimaplatten beschäftigt. Am Freitag haben wir das Haus noch gereinigt und die Schlüssel der Kundin zurückgegeben. Auch die Endreinigung einer Baustelle unterscheidet uns von anderen Handwerksbetrieben. Unsere Techniker/innen sind nicht nur für das Grobe zuständig, sondern müssen auch die Sorgfalt für die feinen Arbeiten nach der eigentlichen Sanierung haben. Wie mir Gerhard berichtete, sieht so meistens der Alltag aus. Gegen 17 Uhr war ich meistens völlig erschöpft im Hotel. 

Mein Fazit aus der Mission „Baustellenalltag“:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Arbeit in meinen Augen sehr anspruchsvoll ist. Körper und Geist müssen immer hellwach sein, damit keine Fehler entstehen. Ich habe einen noch größeren Respekt vor der Arbeit der Techniker/innen bekommen. Es war eine großartige Erfahrung einen Einblick in den Alltag bekommen zu dürfen. 

Vielen Dank an den Fachbetrieb Gebhardt und insbesondere Gerhard, der sich sehr viel Zeit genommen hat, mir die Arbeitsschritte beizubringen und dabei nie die Geduld verloren hat! 

 

Über den Autor:

Niklas Kappel

Ich bin seit 2015 in der ISOTEC-Zentrale. Nachdem ich im Januar 2018 erfolgreich die Ausbildung zum Industriekaufmann bei ISOTEC absolviert habe, arbeite ich nun in der Personalabteilung und bin Ansprechpartner für alle Fragen im Bereich der Ausbildung.

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