Karriere bei ISOTEC
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Von sprechenden Wegen und inneren Quälgeistern - Ein Kurzinterview mit ISOTEC-Geschäftsführer Horst Becker

ISOTEC-Geschäftsführer Horst Becker hat sich auf (s)einen ganz besonderen Weg gemacht. Fünf Wochen lang folgte er gelben Pfeilen und Muscheln, sammelte Stempel auf dem Camino Francés und lief über 850 km von Saint-Jean-Pied-de-Port bis nach Santiago de Compostela und noch weiter bis ans Ende der Welt, dem Cabo de Finisterre.

Lieber Horst, in Berichten von Pilgern liest und hört man immer wieder, dass der Weg mit einem spricht. Wie war es bei dir? Hat er mit dir in Dialog treten können?

Auf jeden Fall! Das wurde von Tag zu Tag besser, je mehr ich die Hektik des Alltags loslassen konnte. Für mich war es anfangs eine Herausforderung, offen für den Augenblick zu sein, für die Schönheit der Natur und meine schon längst stattfindenden inneren Dialoge bewusst wahrzunehmen. Du hast in den ersten Tagen so eine enorme Aufbruchsstimmung in dir, da bist du noch gar nicht bereit für die wahren Erkenntnisse. Aber das stellt sich irgendwann ganz von selbst ein.


Welche Erkenntnisse hast du denn für dich daraus gezogen?

Der Camino hat mir geholfen, Freundschaft mit dem mich immer wieder antreibenden Quälgeist zu schließen und innere Ruhe zu finden. Und mir ist deutlich geworden, dass alle Hindernisse und Beschränkungen für persönliches und wirtschaftliches Wachstum nicht von außen kommen, sondern nur in einem selbst liegen.

Das klingt so, als hätte der Weg etwas in dir bewegt! Möchtest du deine Erfahrungen weiter geben?

Definitiv! Es waren für mich überaus wertvolle und inspirierende Erfahrungen, die ich sehr gerne an meine Mitarbeiter und vor allem auch an junge Menschen geben möchte, die wir mit der ISOTEC Jugendhilfe unterstützen. Aber eigentlich kann ich nur jedem empfehlen, selbst einmal diesen Weg zu gehen, die Scheuklappen des Alltags abzulegen und die Welt freier, offener und bunter zu sehen.

Verrätst du uns zum Schluss eine lustige Anekdote?

Davon gab es einige! In einer der Pilgerherbergen hatte ich mir eines der oberen Etagenbetten ausgesucht und meine Kleidung darüber gelegt.  Mitten in der Nacht musste ich mal raus, stellte wieder fest, dass am Bett keine Leiter war und habe beim Sprung runter erst einmal meine Kleidung runter gerissen. Das ganze Münzkleingeld in den Hosentaschen verteilte sich lautstark auf dem Kachelboden. Der ganze Saal wurde das erste Mal wach. Kurze Zeit danach wollte ich ja dann auch mal wieder ins Bett zurück, was sich ohne Leiter etwas schwierig gestaltete. Nach diversen Sprüngen, Verrenkungen, quietschenden Bettgestellen und erdbebenartigen Erschütterungen ist es dann geglückt. Der Saal war zum zweiten Mal wach und das Gelächter war groß!

Lieber Horst, wir sagen danke für das Interview und einen anderen Blick auf den Menschen Horst Becker! Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg im Gespräch mit deinem inneren Quälgeist! In diesem Sinne un buen camino…

Das Interview führte Sonja Schmitz.

Über die Autorin

Sonja Schmitz

Bei ISOTEC verantworte ich den Bereich der Gewinnung neuer Franchise-Partner und Geschäftsführer. Ich führe unsere Bewerber durch ein mehrstufiges Kennenlernen – vom Erstkontakt bis zum Abschluss eines Vertrages. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen betreue ich den ISOTEC-Karriereblog. Wir informieren Sie über alle Neuigkeiten aus unserem Bereich und berichten darüber, was ISOTEC als Arbeit- und Franchisegeber zu bieten hat.

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