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Wachstum – Wertschätzung - Wertschöpfung

Letzte Woche Freitag haben wir uns mit insgesamt 130 Partnern, Kollegen bzw. Kolleginnen in Leipzig getroffen.

Denys Scharnweber

Anlass war unsere Partner-Erfa-Tagung, die einmal im Jahr im Herbst stattfindet. Mit einer sehr bewegenden, zeitgleich aber auch sehr motivierenden Rede eröffnete unser Geschäftsführer Horst Becker den Tag. 

Wenn man sich bewusst macht, dass es im Leben immer wieder darum geht, seine Ziele klar zu definieren, dann geht man automatisch mit Hürden anders um. Es kommt nicht darauf an, ob man Umwege einschlägt, ob Situationen schlichtweg aussichtslos erscheinen oder, um es ganz platt auszudrücken, „man vor lauter Wald keine Bäume mehr sieht“. Entscheidend ist die innere Haltung.

Das klingt zu einfach?

Genau das ist es auch. In einem sehr gelungenen Auftritt von Denys Scharnweber, einem Experten für Mentaltraining und Vertriebscoaching, wurde das Thema „Mache das Ergebnis klar“ auf den Punkt gebracht. Wir alleine sind dafür verantwortlich, welchen Weg wir gehen, aus welcher Perspektive wir auf unser Leben blicken und welche Schlüsse wir daraus ziehen. Es kommt ein kleines bisschen dem Wortspiel gleich „das Glas ist halb voll – oder es ist halb leer“ Im Endeffekt stimmen beide Aussagen, aber sie drücken jede für sich etwas anderes aus. Es wirkt sich nicht nur auf die Grundeinstellung des eigenen Gemüts aus, sondern macht sich auch in der Außenwirkung bemerkbar. Betrachte ich ein Glas als halbvoll, so ist das etwas Positives. Habe ich an einem Tag ganz viele Kleinigkeiten erledigen können, so ist es auch etwas Positives. Es ist ein Erfolgserlebnis. Teile ich mein Erfolgserlebnis mit meiner Umwelt, so entsteht ein kollektives gutes Klima. Wertschätzung. Es geht nicht darum nur den Fokus auf sich selbst zu legen, sondern auf das „Wir“. Wir haben etwas geschafft, erlebt oder umgesetzt. Wenn man das ganze Zusammenspiel auf die Führungseben lenkt, so wird schnell deutlich, authentisch wertschätzend zu führen, macht aus einem Unternehmen mit Führungskräften ein Unternehmen mit Kultur. Eine Arbeitgebermarke.

Wertschätzung

Dem Fachkräftemangel entgegenwirken

Wertschätzung alleine reicht natürlich nicht aus. Wir leben in einer Gesellschaft, die einen ständigen Wandel durchlebt. Die sogenannte Generation Y, das sind junge Menschen, die zwischen 1980 und 1995 geboren wurden, macht es vor. Spricht man den Buchstaben Y englisch aus, klingt es fast so wie das Fragewort „why“, also „warum“. Dies ist keineswegs ein Zufall, denn wenn man sich mit genau dieser Generation auseinandersetzt und etwas recherchiert, findet man ziemlich schnell heraus, dass ein wichtiges charakteristisches Merkmal dieser Gruppierung die Neigung zum Hinterfragen ist. Was für andere Generationen zum Teil als selbstverständlich gilt, wird nun plötzlich in Frage gestellt. Auch der Gedanke Arbeitszeit ist Lebenszeit spielt mitunter eine sehr wichtige Rolle. Die daraus resultierende Dynamik erreicht gerade den Arbeitsmarkt und führt dazu, dass wir einen Wandel durchleben. Es geht nicht mehr ausschließlich darum „höher, weiter, schneller“ als Ziel zu definieren, sondern das Streben nach Selbstverwirklichung und das persönliche Glück in den Vordergrund zu stellen.  

Horst Becker

Umdenken ist gefragt

Wachstum. Reichte es früher aus Mitarbeiter durch banale Printanzeigen zu gewinnen, müssen wir uns heute mehr ins Zeug legen. Ziel muss es also sein, sich dem Wandel anzupassen und neue Wege einzuschlagen. Sich mit potentiellen Kollegen und Kolleginnen auf Augenhöhe begegnen. Was bewegt sie? Was wollen sie? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Willkommen im Zeitalter der Social-Media Generation!

Um sich als attraktiver Arbeitgeber in einer sich so wandelnden Gesellschaft zu etablieren, genügt es nicht einfach nur monetäre Anreize zu schaffen. Es geht um weitaus mehr. Wertschätzung. Wertschätzung und ein Wir Gefühl schaffen, eine zweite Familie sein. Wenn dies gelingt, werden Energien freigesetzt die dazu führen, dass das Leistungsvermögen im Unternehmen tatsächlich ausgeschöpft werden kann und folglich auch die Bereitschaft und der Mut ansteigt neue Wege zu gehen. Wertschöpfung.

Diese Botschaft wurde vor allem gegen Ende der Tagung nicht nur deutlich erkennbar, sondern auch spürbar. Wir als Zentrale haben in einem sehr intimen Rahmen, jeden einzelnen Partner unserer Gruppe diese Wertschätzung entgegengebracht. In Form von Portraits mit einem einzigen Wort, „Warum“ dieser Partner für uns so wichtig ist. Wir wollten einfach mal danke sagen! Und genau dies gilt es, auf jeden einzelnen Mitarbeiter herunterzubrechen. Und um damit den Stein ins Rollen zu bringen, danke ich meinen lieben Kolleginnen und Kollegen, für diesen wirklich gelungenen Tag. Wir alle zusammen haben unseren Teil dazu beigetragen, dass diese Emotion der Wertschätzung transportiert werden konnte. Merci!

 

Über die Autorin:

Jennifer Kokoschka - Personalfachkauffrau

Jennifer Kokoschka

Personalfachkauffrau

Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau und langjähriger Tätigkeit im Research und Recruiting für eine Personal- und Unternehmensberatung habe ich eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Personalfachkauffrau abgeschlossen. Nun bin ich seit Anfang September 2017 ein neues Mitglied der ISOTEC-Familie. In meiner täglichen Arbeit unterstütze ich das Team der HR-Abteilung in Recruitingprozessen und Personalmarketing. Die tägliche Arbeit mit Menschen, das Erkennen von Potentialen und dort anzusetzen um Menschen zu fördern und Sie zu wertvollen und unverzichtbaren Mitarbeitern zu formen ist das schönste Feedback was man als Geschenk bekommen kann. Genau deshalb schätze und liebe ich die Arbeit im HR-Bereich.

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